Wilhelm der Eroberer, erster normannischer König von England (England, ca. 1028-1087)

Im Jahr 1066 fiel Wilhelm, der damals noch “Wilhelm der Bastard” hieß, in England ein, führte die Normannen zum Sieg und wurde schließlich König von England. Er schlug die großen Aufstände in Nordengland rücksichtslos nieder und zerstörte große Teile des Landes. Wilhelm I. ließ im ganzen Land zahlreiche Burgen errichten und ordnete außerdem einen umfangreichen Vermessungsbericht an, der als “Domesday Book” bekannt wurde.
Dieses gilt noch heute als Rechtsgrundlage und gibt viele Aufschlüsse über die Geschichte des Landes. Trotz seiner Bemühungen war die normannische Herrschaft über England nur von kurzer Dauer, denn schon durch seinen Sohn Heinrich ging die männliche Linie der Nachkommen verloren.
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