Brian de Palma

Manchmal langen Filmkritiker auch gewaltig daneben. 1983 erhielt das Nachwuchs-Regietalent Brian de Palma eine Goldene Himbeere als schlechtester Regisseur für sein Werk „Scarface”, bei dem vorwiegend junge, unbekannte Akteure, wie Al Pacino und Michelle Pfeiffer vor der Kamera standen. Der Film, in dem ein Drogenkurier in einem einzigen Take mit einer Motorsäge massakriert wird, wurde zunächst von Kritikern in aller Welt als zu gewalttätig verrissen und war zudem kein besonderer Kassenerfolg. Pfeiffer wurde als zu steif kritisiert und die Dialoge als zu schlicht. Erst Jahre später entwickelte sich “Scarface” wegen seiner brutalen Street Credibility zum Kultklassiker und Vorbild für hunderte, ähnlicher Filme.
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